Was ist SwingSwingteam

Was ist Swing? Das ist Swing!

Doin‘ the Lindy Hop!

lindy

Über die Namensgebung „Lindy Hop“ kursieren verschiedene verrückte Geschichten, die überwiegend auf den New Yorker Tänzer „Shorty George“ Snowden zurückgehen.

1927 überquerte Charles Lindbergh als erster den großen Teich von Paris nach New York in einem Nonstop-Flug, worauf die Zeitungen titelten„Lucky Lindy hops the Atlantic“. Als „Shorty George“ bei der abendlichen Feier im New Yorker Savoy Ballroom von Journalisten nach dem Namen seines enthusiastischen Tanzes voller Lebensfreude gefragt wurde, soll er geantwortet haben: „I’m doin‘ the Hop … the Lindy Hop!“


Unter dem Oberbegriff Swing wird eine ganze Reihe von Tänzen zusammengefasst, die ab den 1920er Jahren, vorwiegend im schwarzen Amerika entstanden sind und die afro-amerikanische Wurzeln haben. Am bekanntesten wurde der Lindy Hop. Cake Walk, Charleston, Shag und Balboa heißen seine Vorläufer bzw. Geschwister. Noch während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg – die Big Band Ära ging zu Ende – entstanden neue Tanzstyle wie East- und West-Coast Swing und der Jitterbug, denn amerikanische GI‘s mit nach Europa brachten und der in unseren Gefilden als Boogie Woogie zu Rhythm & Blues und Rock’n Roll Musik getanzt wird.

Ausgehend von dem kleinen schwedischen Nest Härreng gab es ab 1980 ein bis heute andauerndes Swing-Revival, das sich über den ganzen Globus erstreckt. Swingout, Circle und der Texas Tommy sind so etwas wie die internationale Swingsprache. Wer einmal mit dem Swing-Virus infiziert wurde, kommt selten von ihm los: keep on swinging!


Charakteristisch für alle Swingtänze ist die Mischung verschiedener Grundschritte (6-, 8-Count und Charleston Steps) und der Spaß an der gemeinsamen Harmonie, dem Austausch von Bewegungsideen und der Musikinterpretation. Im Gegensatz zum Standarttanz gibt es keine festgelegten Folgen. Swing- oder Lindyhop wird nach dem Prinzip Lead & Follow getanzt – ein ständiges Wechselspiel zwischen Spannung und Entspannung. „Social dance“, das Tanzen mit wechselnden PartnerInnen, läßt uns dabei schneller lernen und auch mehr Spaß in der Gruppe haben.